Mittwoch, 4. Dezember 2019

Bundeskabinett beschließt Gebäudeenergiegesetz

EnEG, EnEV und EEWärmeG werden zusammengefasst

Das Bundeskabinett hat Ende Oktober einen Gesetzentwurf für das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgelegt. Damit sollen Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag sowie dem Wohngipfel 2018 umgesetzt werden. Hauptziel ist es, die Regelungen für energetische Anforderungen an Gebäude in einem einheitlichen Regelwerk zusammenzufassen. Eine weitere Verschärfung der geltenden Bestimmungen sieht der Gesetzentwurf aber nicht vor.

Das heißt, wie schon das EEWärmeG wird künftig auch das GEG die Nutzung erneuerbarer Energien zur anteiligen Deckung des Wärme- und Kältebedarfs vorschreiben. In Bestandsgebäuden sollen künftig Ausnahmen gelten, wo eine Versorgung über Erdgas oder Fernwärme nicht möglich ist und eine anteilige Nutzung erneuerbarer Energien technisch nicht möglich ist oder eine unbillige Härte bedeuten würde.

Auch die Austauschpflicht für mehr als 30 Jahre alte Öl- und Gasheizkessel wurde aus der EnEV in das GEG übernommen.